04.08.2023 07:18

Erste Liga begrüsst Saisonstart der Hoval Promotion League und der 1. Liga Classic

Mit Freude eröffnet die Erste Liga die Saison ihrer beiden Meisterschaften – nach zwei Jahren das erste Mal im neuen Namen. Die Erste Liga und Titelsponsor Hoval blicken auf eine aufregende Zukunft.

Seit dem 1. Juli 2023 ist Hoval, ein führender Hersteller in der Heizungsbranche, Titelsponsor der Ersten Liga. «Die letzten Wochen waren sehr spannend, aber auch herausfordernd. In Rekordzeit haben wir gemeinsam mit der Ersten Liga alle Vereine ausgerüstet, um als Titelsponsor von Trikot, über Bande bis zum Ball in jedem Club präsent zu sein», sagt Natascha Bisig, Leiterin Marketingkommunikation bei Hoval.

Die Erste Liga freut sich mit Hoval in die erste Saison zu starten. «Fussball ist mehr als nur ein Sport. Menschen, Altersgruppen und Kulturen aller Welt finden auf dem Platz zusammen. Die Begeisterung, Leidenschaft und soziale Wichtigkeit des Fussballs zu steigern ist nur ein Teil unserer Ziele», betont Jérémy Manière, Leiter Geschäftsstelle der Ersten Liga.

Mit dem Saisonstart der Hoval Promotion League und der 1. Liga Classic stehen uns spannende Wettkämpfe und mitreissende Begegnungen bevor. Jérémy Manière ist zuversichtlich: «Die kommende Saison wird für Fans, Vereine und Spieler enorm spannend werden. Es gibt viele Favoriten und Stärken, die aufeinandertreffen. In den vergangenen Monaten haben wir viel Zeit in die Planung investiert und wir freuen uns, dass der Ball endlich wieder rollt.»

Hoval Promotion League: Zwei neue U-Teams

Die Liga hat Zuwachs von zwei U-Teams bekommen: Die Aufsteiger Servette und Lugano erhöhen die Zahl der Nachwuchs-Teams von Super-League-Klubs auf sieben. Neulinge sind ausserdem Delémont und Paradiso.

Erneut mit grossen Zielen startet der FC Luzern, der in der vergangenen Saison die Konkurrenz dominierte. Die Mannschaft von Trainer Michel Renggli sicherte sich souverän den Meistertitel mit acht Punkten Vorsprung auf Stade Nyonnais, durfte aber gemäss Reglement nicht aufsteigen, weil in der Challenge League keine U-21 von Vereinen aus der höchsten Spielklassen zugelassen sind. Für Renggli geht es nun darum, «etwas Neues aufzubauen».

Ambitionen haben den Luzernern weitere Teams wie Rapperswil-Jona, Etoile Carouge, aber auch Breitenrain und Cham. Und spannend zu sehen ist auch, wie sich der langjährige Challenge-League-Verein SC Kriens im zweiten Jahr auf diesem Niveau schlagen wird. Und der FC Biel strebt nach einer schwierigen Saison 2022/23 ein ruhigeres und erfolgreicheres Jahr an. Einen prominenten Neuzuzug vermeldet der FC Basel: Timm Klose, 35-jähriger Innenverteidiger und 17-facher Schweizer Nationalspieler, konnte unter Vertrag genommen werden.

1. Liga Classic verspricht Spannung

Auf eine interessante Spielzeit dürfen sich die Anhänger der drei Gruppen der 1. Liga Classic freuen:

In der Gruppe 1 sind mit Yverdon Sport ll, Lausanne-Sport U-21 sowie Pully drei Neulinge am Start. Zum Kreis der Favoriten dürften wieder jene Mannschaften gehören, die in der vergangenen Saison stark abschnitten: Monthey, Vevey, Meyrin, auch La Chaux-de-Fonds und Echallens. 

In der Gruppe 2 heissen die Aufsteiger Dietikon, Courtételle sowie Muttenz. Solothurn möchte wieder ein Wort an der Spitze mitreden, auch die Basler Fraktion mit Concordia Basel und Black Stars sollte beachtet werden - wie auch der zuletzt starke FC Schötz.

In der Gruppe 3 ist nur ein Duo neu: Balzers und Mendrisio. Zu den traditionellen Anwärtern auf eine Spitzenplatzierung zählen Tuggen und Wettswil-Bonstetten. Eine der zentralen Fragen: Wie wird sich YF Juventus nach dem Abstieg präsentieren?