Der FC Biel strebt nach oben

  • 09.06.2021

In der Gruppe 2 haben die Seeländer mit 25 Punkten aus 9 Partien die besten Karten, um mit dem Aufstieg in die Promotion League ihrem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Er strebt mit Biel den Aufstieg an: Trainer Anthony Sirufo.
Er strebt mit Biel den Aufstieg an: Trainer Anthony Sirufo.

Der FC Biel startete mit dem Ziel, ab der Saison 2021/22 in der Promotion League dabei zu sein. Was die Mannschaft in den ersten neun Runden bot, war eine Machtdemonstration: 8 Siege, 1 Remis, 17 Tore erzielt, nur 2 kassiert, 25 Punkte. Die Bilanz hat die Seeländer in eine optimale Ausgangslage gebracht.

«Wir sind sehr zufrieden bisher», sagt Präsident Dietmar Faes, «wir streben den Aufstieg an. Und mittelfristig muss Biel wieder zur Challenge League gehören. Die Infrastruktur ist fantastisch, und ich glaube schon, dass wir die Ambition haben dürfen, an eine Zukunft in der zweithöchsten Spielklasse zu denken.» Neben der Infrastruktur ist auch das Interesse bemerkenswert. 700 Zuschauer pro Heimspiel sind die Normalität. Für die Bieler geht es mit Partien gegen Solothurn und Zug daheim los, bevor das Pensum auswärts gegen GC und Langenthal abgeschlossen wird.

Hinter dem Leader lauert der FC Baden mit drei Punkten Rückstand. Allerdings hat das Team von Trainer Ranko Jakovljevic bereits zehn Partien ausgetragen und muss noch in Delémont, gegen Muttenz sowie in Buochs antreten.

Am Tabellenende ist die Lage für den SC Goldau höchst ungemütlich - aber die Nervosität hält sich bei Trainer Sandro Marini in Grenzen. «Unser Ziel für die restlichen Spiele ist es, dass wir uns so gut wie möglich präsentieren und verkaufen», sagt er. Für den 33-Jährigen, der bei den Schwyzern lange Spieler war und seit 2016 auch als Trainer amtet, ist die 1. Liga «ein cooles Abenteuer» und eine riesige Herausforderung: «Wir versuchen, mit möglichst vielen Einheimischen zu bestehen.»

Und wenn es nicht klappt mit dem Ligaerhalt? «Dann geht die Welt nicht unter. Fussball ist das Hobby von uns allen, wir haben einfach Spass am Kicken». Das Restprogramm der Goldauer: Buochs (a), Schötz (h) und Luzern (a). Spannend ist es alleweil am Tabellenende. Das zehntklassierte GC weist nur ein Sechs-Punkte-Polster auf, danach folgt ein Trio mit 8 Punkten: Schötz, Buochs und Muttenz. (pmb.)

 
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